Das jährlichen Mitgliedertreffen der Freunde & Förderer der Pfadfinder fand in diesem Jahr vom 12. Oktober bis 13. Oktober 2023 im Palottihaus in Freising statt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir zum Jugendhaus St. Anna in Thalheim. Dort wurden wir von den Mitgliedern der gleichzeitig stattfinden Diözesanversammlung freundlich begrüßt. In Windeseile hatten sie Kaffee für uns gekocht und so kamen wir bei Kaffee und mitgebrachten Kuchen mit den Aktiven schnell in Kontakt. Das gemeinsame Treffen mit Teilnehmern der jährlichen Diözesanversammlung wurde bei der Mitgliederversammlung 2022 angeregt. Einem glücklichen Zufall war es zu verdanken, dass zeitgleich noch ausreichend Zimmer für unsere Mitglieder im Pallottihaus zur Verfügung standen.

Nach kurzer Begrüßung durch den Diözesanvorstand teilten sich Aktive und Ehemalige in kleinere Gesprächsgruppen auf. Bei schönem Wetter begannen im Innenhof von St. Anna sofort intensive Gespräche und Diskussionen. Das besonderes Interesse der Aktiven galt vor allem den Erfahrungen der Ehemaligen aus ihren früheren pfadfinderischen Unternehmungen, zumal damals alles ohne die heute üblichen modernen Kommunikationsmittel erfolgte. Dies löste bei fast allen Aktiven große Bewunderung aus. Neben Erfahrungen aus der aktiven Zeit unserer Mitglieder war ein weiterer Interessenpunkt unser Archiv. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Zusammentreffen sehr erfolgreich war.

Die Gesprächsrunden lösten sich auf, da auf beiden Seiten weitere Tagungspunkte anstanden.

Unsere Damen machten sich zu einer Altstadtführung nach Freising auf den Weg und unser Vorstandsvorsitzender, Richard Uhl, eröffnete um 15.30 die Mitgliederversammlung. Der Versammlungsraum in St. Anna war von den Aktiven nicht nur sehr schön herbstlich dekoriert, es standen auch verschiedene Getränke und Knabberzeug bereit. Vielen Dank dafür.

Richard Uhl begrüßte die Anwesenden, stellte die satzungsgemäße Einladung und die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. Nachdem die Tagesordnung einstimmig angenommen wurde, erhoben sich die Versammelten, um der verstorbenen Mitglieder zu gedenken.

Der Vorstandsvorsitzende berichtete über die vergangen drei Vorstandssitzungen und das berufliche Ausscheiden von Andreas Sang als Vorstandsmitglied. Zudem wies er auf kommende personelle Veränderung im Vorstand hin. Bezüglich des Georgstages 2024 wurde darüber diskutiert, ob dieser – aufgrund der zuletzt geringen Teilnehmerzahl, vor allem seitens der Aktiven – eventuell in anderer Form begangen werden sollte. In diesem Zusammenhang regte Anja Bierling an, den Georgstag mit einem „Tag der Offenen Tür des Diözesanbüros und des Archivs“ in der Preysingstraße zu verbinden. Thomas Hoffmann-Broy schlug als Ort für den Gottesdienst die Kirche am Jugendhaus bzw. St. Elisabeth vor. Eine einheitliche Meinung hierzu ergab sich nicht.

Nach den Berichten des Schatzmeisters und der Kassenprüfer stellte Jörg Ernsberger den Antrag auf Entlastung des Vorstands, der einstimmig – bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder – angenommen wurde.

Den Bericht der Aktiven übernahm stellvertretend Anja Bierling, die über die Aktivitäten der verschiedenen Pfadfinderstufen berichtete. Derzeit ist die Planung für das Diözesanlager 2024 in vollem Gange. Zudem gab es personelle Veränderungen auf der Vorstandsebene.

Aufgrund des Ausscheidens von Andreas Sang, wurde im Oktober 2023 ein neue Kurat
– Stefan Erhardt – gewählt, der sich am Ende der Mitgliederversammlung noch kurz persönlich vorstellte.

Anschließend folgte der Bericht aus dem Archiv und der Bericht der Archivprüfer.

Zum Abschluss wies Hans-Christian Neiber noch darauf hin, für die Neuwahlen des Vorstands 2024 auf Kandidaten/innen-Suche zu gehen, da die bisherigen Mitglieder voraussichtlich nicht mehr kandidieren werden.

Um 17.30 Uhr schloss Richard Uhl die diesjährige Mitgliederversammlung.

Nach dem Abendessen im Palottihaus ließen wir den Tag im dortigen Kellerstüberl gemütlich ausklingen.

Am Sonntagmorgen feierte Pater Königen um 07.30 Uhr mit uns den Gottesdienst in der hauseigenen Kapelle. Der 97-jährige Pater hat uns alle mit seiner liebenswerten Art und seinem offenen Wesen beeindruckt.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf in Richtung Domberg in das Diözesanmuseum

(DIMU). Dort erwartete uns die stellvertretende Museumsdirektorin – Frau Dr. Roll –, die es sich nicht nehmen ließ, uns persönlich durch das Museum zu führen. Besonders beeindruckend und interessant war, zu erfahren, was an Arbeit, Ideen und Konzepten für das Gelingen einer derartigen Ausstellung erforderlich ist.

Um 12.30 Uhr war eine lange Tafel im DIMU-Restaurant reserviert und so konnten wir uns

– bei gutem Essen – noch weiter über den interessanten Museumsbesuch unterhalten.

Gegen 14.00 Uhr trafen wir uns vor dem Dom zur Schlussrunde und Richard Uhl verabschiedete uns mit seiner jährlichen Bitte, auf uns aufzupassen, damit wir uns alle zum Georgstag im kommenden Jahr gesund wieder sehen können.

Traudl Gunther